Leukoplakie (homogene Variante)

Die Leukoplakie ist die Diagnose, welche klinisch und histologisch keiner anderen Entität (Erythroplakie,OLP,Candida u.a.) zugewiesen werden kann.  Ebenso kann man eine mechanische oder chemische Irritation (Keratosis) ausschliessen, außer bei Verwendung von Tabak. Die Diagnose ist in erster Instanz klinisch.

Allein die histologische Aufbereitung ergibt die dysplastische Gradierung, welche dann mit der eventuellen nachfolgenden Malignisierung in Verbindung gebracht werden kann. Die Transformationsrate liegt zwischen 10-35% nach 10a, wenn eine Dysplasie vorliegt. Der Befund ist also als potential malignant disorder (PMD) klassifiziert.

 

Die orale Leukoplakie
Dr.Eberhardt_Potsdam.pdf
Adobe Acrobat Dokument 371.7 KB

Orale lichen planus (OLP, papuloretikulär)

Der OLP ist eine mukokutane Krankheit, welche durch eine immunologische Störung verursacht wird. In diesem gezeigten Fall (männlich, 28a, keine Medikation)  war die Anamnese allerdings völlig unauffällig, außer dass er unter starkem Prüfungsdruck litt. Tatsächlich ist psychischer Stress ein wichtiger Faktor im Enstehungsprozeß der OLP. Der Befund verschwand spontan in der nachfolgenden Zeit von 6 Monaten.

 

 

 

Praxisadresse:

 

Bahnstrasse 20,

46535 Dinslaken

 

02064/56097

 

Mail:

 

aj@ajorissen.de